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„Ich mache weiter wie bisher“, für seine Recherchen wurde der Journalist Marcus Arndt von Neonazis angegriffen

Immer wieder kommen namhafte Journalisten, Wissenschaftler, Manager oder Politiker in die Kölner Jouralistenschule und sprechen mit den Schülern über aktuelle Themen. Chefredakteure berichten von neuen Entwicklungen in der Medienszene, Korrespondenten beschreiben ihre Arbeit in Krisengebieten und investigative Journalisten geben Einblicke in ihre Recherchen. Topmanager berichten, was die Wirtschaft bewegt, Politiker nehmen Stellung zu spannenden Themen der Gegenwart. Der Titel der Vortragsreihe ist „Unter Drei“ – was im Journalisten-Jargon so viel bedeutet wie „das Gesagte bleibt unter uns“. Mit manchen Gästen führen Journalistenschüler im Anschluss an das Gespräch noch ein Interview. Die Videos veröffentlichen wir hier.

Bedroht, verfolgt und angegriffen: Marcus Arndt ist freier Journalist und Pressefotograf in Dortmund, er berichtet über die rechte Szene in der Stadt. Die Nazis haben ihn deshalb im Visier. Arndt bekam im Februar 2015 eine Morddrohung und wurde zwei Wochen später in der Dortmunder Innenstadt angegriffen.
Bei dem Besuch an der Kölner Journalistenschule erzählt Arndt, wie es ist sich als Journalist sich zwischen Neonazis zu bewegen und recherchieren.

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