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„Exklusiv gibt es nicht mehr“: Focus-Chef Daniel Steil im Interview

Immer wieder kommen namhafte Journalisten, Wissenschaftler, Manager oder Politiker in die Kölner Jouralistenschule und sprechen mit den Schülern über aktuelle Themen. Chefredakteure berichten von neuen Entwicklungen in der Medienszene, Korrespondenten beschreiben ihre Arbeit in Krisengebieten und investigative Journalisten geben Einblicke in ihre Recherchen. Topmanager berichten, was die Wirtschaft bewegt, Politiker nehmen Stellung zu spannenden Themen der Gegenwart. Der Titel der Vortragsreihe ist „Unter Drei“ – was im Journalisten-Jargon so viel bedeutet wie „das Gesagte bleibt unter uns“. Mit manchen Gästen führen Journalistenschüler im Anschluss an das Gespräch noch ein Interview. Die Videos veröffentlichen wir hier.

Daniel Steil ist seit Juli 2011 Chefredakteur von Focus Online. Seit Oktober 2016 ist er außerdem als Chief Content Officer Mitglied der Geschäftsführung von BurdaForward. Vorher war er Unterhaltungschef der BILD und dort in der Chefredaktion zuständig für Sonderaufgaben. Im Sommer war er an der Kölner Journalistenschule zu Gast und stellte sich den Fragen der Journalistenschüler.

Im Interview spricht er darüber, was Focus Online so erfolgreich bei Lesern macht, warum er auf Nutzwert und Schnelligkeit setzt und wie sein Team versucht, Inhalte möglichst stark auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten. Und er reagiert auf Kritik, die es an seiner Arbeit immer wieder gibt. Vieles an Focus Online ist umstritten. Konkurrenten, die er lieber Marktbegleiter nennt, werfen dem Nachrichtenportal zum Beispiel Content-Diebstahl vor. Steil sagt dazu: „Exklusiv gibt es heute nicht mehr.“

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