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#Brexit is coming. Aber was nun? Wie ich mit #brexit.reactions versucht habe, Licht in das Dunkel zu bringen

Wer folgt wem? Wer liked was? Was geht viral? Die sozialen Netzwerke sind immer auch ein Wettbewerb um Aufmerksamkeit: Ganz vieles nimmt niemand wahr, weniges erreicht alle. Die Schüler des Jahrgangs 2015 der Kölner Journalistenschule versuchen im Projekt #SocialMe, ein Stück von der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sie legen Accounts an, entwerfen Charaktere, besetzen Themen, starten Diskussionen – und schreiben darüber, was sie in den sozialen Netzwerken erleben. Die Serie ist auch als Experiment gedacht, sich aus der eigenen Filterblase hinauszuwagen und fremde Perspektiven kennenzulernen, die einem sonst verborgen bleiben. Für diesen Teil hat Justin Wolff die Facebook-Seite Brexit.Reactions gestartet, um die Facebookgemeinde facebookgerecht für den Brexit zu sensibilisieren.

Angeblich nutzen Facebook ja vor allem (junge) User, die weder ein Interesse an politischen Themen haben, noch eine Meinung dazu – anders als bei Twitter. Aber stimmt das wirklich? Zeit für ein kleines Experiment. Ich habe eine Facebook-Seite gegründet, um den Brexit und seine Folgen zu thematisieren. Und zwar so, dass es auf Facebook funktionieren muss: Mit Humor! Die Bilanz nach einer Woche kann sich sehen lassen – na gut, auf den ersten Blick jedenfalls.

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