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#Rassismus-Vorwürfe bei @hmsouthafrica: H&M sagt #sorrynotsorry

Politiker, Aktivisten, Journalisten, Promis und alle anderen: Auf Twitter kann jeder mit jedem streiten. In der Serie „Twitterdebatten“ zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2015 nach, wie einflussreiche Twitterer diskutieren – und worüber. Im dritten Teil erzählt Martin Sistig, warum sich Twitternutzer über H&M aufregen.
Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) ist auf weltweitem Expansionskurs. Die Umsätze steigen und der Konzern strebt 10-15% zusätztliche Geschäfte jährlich an. Mit aktuell 3700 Stores in 61 Ländern und einem Umsatz von fast 20 Milliarden Euro (2014) handelt es sich für das kommende Jahr um rund 500 neu geplante Filialen.
Ein Teil dieser Wachstumsstrategie ist der neue Flagship-H&M-Store in Kapstadt. Am 17. Oktober dieses Jahres öffnete dort die erste Filiale in Südafrika. H&M erschließt mit diesem Schritt, wie viele andere Modekonzerne, einen ganz neuen Markt. Sowohl als Produktionsstandort, als auch als Markt hätten die Länder südlich der Sahara ein „riesiges Potenzial“, sagte der H&M-Chef Karl-Johan Persson der schwedischen Wirschaftszeitung „Dagens Industri“ bereits Anfang 2014. Die Expansionsstrategie scheint voll in Fahrt zu sein, doch gleichzeitig sind nicht alle Werbeinstrumente ganz auf die neue Zielgruppe abgestimmt. Schon nach wenigen Tagen sorgte der Konzern durch seine Werbestrategie für Aufregung im Netz:
Titelfoto: Flickr-Nutzer Nick Walter
H&M & H&M & H&M
CC BY-SA 2.0

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