Keine Einzelkämpfer mehr: @basbrinkmann über den Rechercheverbund von @NDR, @WDR und @SZ

Immer wieder kommen namhafte Journalisten, Wissenschaftler, Manager oder Politiker in die Kölner Jouralistenschule und sprechen mit den Schülern über aktuelle Themen. Chefredakteure berichten von neuen Entwicklungen in der Medienszene, Korrespondenten beschreiben ihre Arbeit in Krisengebieten und investigative Journalisten geben Einblicke in ihre Recherchen. Topmanager berichten, was die Wirtschaft bewegt, Politiker nehmen Stellung zu spannenden Themen der Gegenwart. Der Titel der Vortragsreihe ist „Unter Drei“ – was im Journalisten-Jargon so viel bedeutet wie „das Gesagte bleibt unter uns“. Mit manchen Gästen führen Journalistenschüler im Anschluss an das Gespräch noch ein Interview. Die Videos veröffentlichen wir hier.

 

Steuerflucht, die deutsche Salafistenszene, Probleme bei der Bundeswehr: Seit seiner Gründung vor gut einem Jahr gelingt dem Recherverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ein Scoop nach dem anderen. Doch warum schließen sich drei große Medienhäuser für die Recherche zusammen? Und ist das überhaupt in Ordnung?

„Früher waren investigative Journalisten eher Lone Wolves. Heute sind das Menschen, die gut mit anderen zusammenarbeiten können.“

Bastian Brinkmann ist Redakteur und leitet das Online-Team der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung. Er war maßgeblich an den Recherchen zu Steuerhinterziehung und Steuersparmodellen beteiligt. Im Interview spricht er über die Gründung und die Zukunft des Verbundes, die Zusammenarbeit mit den ARD-Anstalten und über die Kritik an der Kooperation vonseiten der Konkurrenz.

 

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