Blatter kennt sie alle. Ganz vorne dabei: schöne Frauen. 
Quelle: Tilllate.com

9 Gründe, warum @SeppBlatter unbedingt wieder kommen muss #FIFAgate #blatterout

Animierte Gifs erleben einen zweiten (dritten?) Frühling. Wir erzählen mit Hilfe der animierten Grafiken aktuelle Debatten nach. In Teil 6 trauert Stefanie Diemand dem Ex-Fifa-Chef Sepp Blatter hinterher.

Jetzt ist er weg, der Sepp. Kaum wiedergewählt, hat Joseph „Sepp“ Blatter am 2. Juni seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die FIFA braucht einen neuen Präsidenten, die Fußballwelt ist quasi führungslos. Seit 1998 war der Sepp Chef des Weltverbandes, jetzt ist ihm der Druck offenbar zu groß geworden: Am 27. Mai 2015 nämlich nahm die Polizei in Zürich sieben Fußballfunktionäre fest. Der Vorwurf: Korruption. Die Strafanzeige zu den WM-Vergaben im Jahr 2018 (Russland) und 2022 (Katar) läuft, das FBI ermittelt, Interpol fahndet, immer neue Vorwürfe kommen dazu. Die Öffentlichkeit bejubelt den Rücktritt, hofft auf einen Neuanfang für die FIFA. Wir finden: Das bisschen Korruption kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, was der Sepp alles für den Fußball getan hat, tut und noch tun könnte.  Neun Gründe, weshalb Sepp Blatter sofort vom Rücktritt zurücktreten sollte:

1. Er sieht gut aus

Blatter ist 79 Jahre alt – da denkt manch einer schon an einen Rücktritt. Doch warum sollte der Österreicher jetzt schon zurücktreten, wenn seine Bewegungen und sein Aussehen die eines 63-Jährigen gleichen?

Groß, muskulös und braungebrannt: das brasilianische Supermodel Fernanda Lima. Quelle: GIFSoup

 

2. Er hat Verbindungen  

Blatter kennt sie alle. Eine kleine Auswahl seiner engsten Kontakte.

In solchen Kreisen verkehrt sonst nur Bild-Chef Kai Diekmann.

3. Er hat noch bessere Freunde

Auch der russische Präsident Vladimir Putin steht hinter Blatter. Logisch: schließlich liegen Russland und Koruppt… Fußball nah beieinander.

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Kein Wunder, dass Blatter sich bei so viel Unterstützung mit einer WM im Jahr 2018 bedankt. Ist ja auch eine Kleinigkeit.

 

4. Er ist ein Filmstar

Tim Roth in einer seiner besseren Rollen

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Der Film „United Passions“ über die Geschichte der FIFA kam 2014 in die Kinos. Gekostet hat er gerade einmal 19 Millionen Pfund. 16 Millionen Pfund hat Blatter davon finanziert. Der Star im Film? Sepp Blatter. Der gut aussehende Österreicher im Sakko? Sepp Blatter. Wer hat die FIFA gerettet? Sepp Blatter! Das weiß aber keiner. Der Film floppte. Bis Ende 2014 spielte er gerade einmal 125.000 Pfund ein. Dabei war nicht nur die Schauspielerwahl hervorragend (Tim Roth als Blatter), sondern auch die Echtheit der Geschichte. Kein Wort von Korruption und Skandalen. Endlich mal ein echtes Kinoerlebnis.

 

5. Er ist standfest

Kein Schmerz zu groß …

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6. Er ist eloquent 

Sind sich altersmäßig nicht unterlegen

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Seit der Gründung der FIFA im Jahr 1904 gab es acht Präsidenten. Die FIFA-Geschichte ist auch eine Geschichte voller Skandale, Manipulation und Korruption. So eloquent wie Blatter äußerte sich aber keiner seiner Vorgänger.

„Ich bin sicher, dass weitere schlechte Nachrichten folgen werden.“

Gut, wenn man in die Zukunft schauen kann. Als Chef sollte man immer den Überblick behalten. Es ist auch eine Erkenntnis, dass auf Scheiße Scheißefolgt. Wer Sepp Blatter hat, braucht keine Glaskugel.

„Wir, oder ich, können nicht jeden die ganze Zeit im Auge behalten.“

Stimmt. Warum auch? Als Chef trägt man auch nicht die Verantwortung für seine Mitarbeiter. Ob der Laden läuft oder eben nicht, muss jeder Mitarbeiter für sich selbst entscheiden. Wer denkt, dass Blatter solche Weisheiten nur in Krisensituationen parat hat – der irrt.  Als der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft John Terry seine Frau mit der Freundin eines Mannschaftskollegen betrogen hat, konnte Blatter die Aufregung so gar nicht verstehen. Sein Kommentar dazu (2010 in Vancouver):

„In Südamerika würde man dafür Applaus kriegen.“

Kein Wunder also, dass die afrikanische Föderation damals  noch für seine Wiederwahl plädierte.

 

7. Er sprudelt vor Ideen

Frauenfußball ist langweilig, zäh und lockt nur alte Damen vor den Fernseher. Der Österreicher weiß, wie sich das ändern lässt:

„Die Frauen sollten in mehr femininer Kleidung spielen. Sie könnten, zum Beispiel, engere Shorts tragen. Fußballerinnen sind hübsch und sie spielen ja auch mit einem leichteren Ball. Daher wäre es doch nachzuvollziehen, wenn sie auch andere Mode-Regeln hätten.“

Die Reaktion der Nationalmannschaft der Frauen darauf.

GIFSoup

 

8. Er hat die größten Fans

 

 

9. Und zu guter Letzt: Er macht uns einfach sprachlos

Auf weitere 17 Jahre!

GIFSoup (Anmerkung: Die Autorin schaut Fußball nur an Feiertagen.)