Mit Humor zum Twitter-Erfolg: @Zielina erklärt die Social Media-Strategie von @sternde

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. sind für immer mehr Menschen eine wichtige Quelle für Informationen. Haben die Medienhäuser der Republik das erkannt? In der Serie “Alte Medien in neuen Netzen” zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2013 nach, wie etablierte Medien die neue Kanäle nutzen, um ihr Angebot darüber zu verbreiten, mit Lesern zu interagieren und neue Inhalte zu entwickeln. Im 11. Teil der Serie interviewt Tillmann Becker-Wahl die Chefredakteurin von stern.de, Anita Zielina.

Mit etwa 470.000 Followern ist @sternde eines der erfolgreichsten deutschen Medien auf Twitter – zumindest, was die Hauptkanäle betrifft. Nur Spiegel Online ist mit seinen „Eilmeldungen“ in der Twitter-Landschaft beliebter.

Anita @Zielina ist als stellvertretende Chefredakteurin des Stern und Chefredakteurin von stern.de für das digitale Angebot des Hamburger Magazins verantwortlich. Den Twitter-Erfolg erklärt sie so: humorvoll und dabei authentisch sein. Das müssen ihre vier Social-Media-Redakteure mitbringen. Denn gegengelesen werden ihre Tweets nicht mehr, in den sozialen Netzwerken haben sie freie Hand.

Doch was bei Twitter klappt, klappt auf Facebook nur bedingt. In dem in Deutschland immer noch wichtigsten sozialen Netzwerk hat der Stern lediglich etwa 302.000 Fans – deutlich weniger als die Konkurrenz. Und auch die Themen-Kanäle haben bei weitem nicht so viele Anhänger wie andere Medien. Das läge daran, dass stern.de erst spät spezifische Kanäle eingerichtet habe, so die Chefredakteurin. Für einen steigenden Erfolg lernt stern.de aber gerne von den Methoden neuer Internet-Startups wie buzzfeed.com oder Vine, erklärt Anita Zielina im Twitter-Interview mit 140z.de.

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *