Wie die SPD-Politiker @Ralf_Stegner & @MiRo_SPD die Haltung von @SWagenknecht zur #EU bemängeln

Streitende Politiker, Promis, Journalisten: Twitter ist zur Arena für spannende Debatten zu aktuellen Themen geworden. In der Serie „Twitterdebatten“ zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2013 nach, wie sich einflussreiche Twitterer online streiten. Sie ordnen die Diskutanten und ihre Argumente mit Hilfe des Tools Storify ein, und zeichnen nach, wenn die Debatte sich in andere Medien ausdehnt. Im 18. Teil der Serie beschreibt Catiana Krapp, wie Politiker von SPD und LINKE über de richtige Haltung zum Euro streiten.

Die Europäische Union ist das Friedensprojekt schlechthin. Im Dezember 2012 bekam sie deshalb sogar den Friedensnobelpreis verliehen. Doch schon damals waren die Reaktionen kontrovers. In Deutschland kritisieren vor allem die LINKE und die Alternative für Deutschland (AfD) immer wieder die EU aus.

Am 15. Februar bezeichnete Sarah Wagenknecht die EU als „Fassadendemokratie“ und löste damit heftige Proteste aus – auch und besonders auf Twitter.

Schärfster Kritiker: Ralf Stegner ist Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein und Mitglied im SPD-Parteivorstand. Auf Twitter hat er mehr als 15000 Follower. Er twittert in der Regel mehrmals am Tag und wählt gerne markige Worte. So unterstellte er den Schweizern nach ihrer Volksabstimmung gegen Zuwanderung per Tweet, sie würden „verblöden“. Jetzt unterstellte er Wagenknecht auf Twitter eine anti-europäische Gesinnung.

Weiterer Kontrahent: Michael Roth ist Bundestagsabgeordneter, Staatsminister im Auswärtigen Amt seit Januar 2014 Beauftragter für die deutsch-französischen Beziehungen. Er warf bereits Anfang Januar der CSU vor, Europa nicht verstanden zu haben und Stimmung gegen Einwanderung zu machen. Im Bezug auf die EU twitterte er nun, man dürfe sie kritisieren, warf aber Wagenknecht und Lucke vor, sie zerstören zu wollen.

Diese Äußerungen wiederum sorgten auf Twitter für Zündstoff. Einige Nutzer warfen den SPD-Politikern vor, sie würden perse keine Kritik an der EU zulassen. Der Streit im Protokoll:

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *