„Der DLF bleibt der DLF, auch als @dlf“: @mbertolaso über seriösen Journalismus in sozialen Medien

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. sind für immer mehr Menschen eine wichtige Quelle für Informationen. Haben die Medienhäuser der Republik das erkannt? In der Serie “Alte Medien in neuen Netzen” zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2013 nach, wie etablierte Medien die neue Kanäle nutzen, um ihr Angebot darüber zu verbreiten, mit Lesern zu interagieren und neue Inhalte zu entwickeln. Im 7. Teil der Serie spricht Robyn Schmidt mit Deutschlandfunk-Redakteur Marco Bertolaso darüber, wie die ernsten und oft trockenen Inhalte des Senders zu Twitter und Facebook passen.

Biederes Image, Moderationen wie vor 20 Jahren: Selbst Programmchef Andreas-Peter Weber hat im Februar erklärt: „Der Deutschlandfunk soll zeitgemäßer werden“.

Getragen durch den Rundfunkbeitrag setzt das Programm auf informationshaltige Beiträge aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Um die seriösen und komplexen Themen besser zu verkaufen, setzt die Sendergruppe (Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, DRadio Wissen) auch auf Social Media. Bei Twitter und Facebook wollen sie ein jüngeres Publikum erreichen.

Im Twitter Interview erklärt Redakteur @mbertolaso, dass Reichweite nie wichtiger sein darf als Qualität, warum der DLF bei Facebook sich kaum in Diskussionen einmischt, und was der Sender in den Sozialen Medien noch lernen kann.

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