„Donnerndes Schweigen brechen!“ Wie @volker_beck in der Debatte um Homophobie und Toleranz mit @c_lindner über @ruelke stritt

Streitende Politiker, Promis, Journalisten: Twitter ist zur Arena für spannende Debatten zu aktuellen Themen geworden. In der Serie „Twitterdebatten“ zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2013 nach, wie sich einflussreiche Twitterer online streiten. Sie ordnen die Diskutanten und ihre Argumente mit Hilfe des Tools Storify ein, und zeichnen nach, wie die Debatte sich in den Medien ausehnt. Im zwölften Teil der Serie beschreibt Jan Schulte den Streit um den Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Weil gleichgeschlechtliche Familien im Alltag häufig diskriminiert werden, will die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg „Vielfalt und Toleranz“ stärker im Schul-Unterricht verankern und die Akzeptanz „sexueller Vielfalt“ fächerübergreifend thematisieren. „Menschen sind so zu akzeptieren, wie sie sind“, ließ Landesvater Winfried Kretschmann von den Grünen via Twitter verlauten. „Deshalb ist es richtig, dass sexuelle Vielfalt im Unterricht behandelt wird.“

Während der Landesschülersprecher Christian Stärk sich für den neuen Bildungsplan einsetzt, sind Union und Kirchen dagegen. Lediglich die FDP hat noch keine klare Stellung zu den Plänen der Regierung bezogen, wenngleich der baden-württembergische Vorsitzende Hans-Ulrich Rülke gegenüber der Stuttgarter Zeitung sagte: “Wir betrachten andere Lebensformen als tolerabel, aber nicht als gleichwertig.” Grund genug für den Grünen-Politiker Volker Beck, die FDP und ihren Vorsitzenden Christian Lindner anzugreifen. Via Twitter forderte er eine Stellungnahme des Parteichefs der Bundes-FDP:

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