Über Whistleblower, Paragraphenreiter und den bösen Putin: Wie @Volker_Beck und @petzold_andreas über Snowden streiten

Streitende Politiker, Promis, Journalisten: Twitter ist zur Arena für spannende Debatten zu aktuellen Themen geworden. In der Serie „Twitterdebatten“ zeichnen Journalistenschüler des Jahrgangs 2013 nach, wie sich einflussreiche Twitterer online streiten. Sie ordnen die Diskutanten und ihre Argumente mit Hilfe des Tools Storify ein, und zeichnen nach, wie die Debatte sich in den Medien ausehnt. Im zweiten Teil der Serie schreibt Marius Elfering über einen Streit zwischen einem Grünen-Politiker und einem Journalisten.

 

Als der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele verkündete, er habe Edward Snowden getroffen, war bereits absehbar, welche Wellen das Treffen schlagen würde. Als dann auch noch bekannt wurde, Edward Snowden habe sich bereit erklärt, in Deutschland auszusagen, falls ihm Asyl zugesichert würde, war klar: Jetzt geht der Streit erst richtig los. Die Grünen stellen sich geschlossen hinter Ströbele und fordern mit ihm gemeinsam Asyl für Snowden. Doch es fehlt nicht an Kritikern: Der Herausgeber des Stern, Andreas Petzold lieferte sich über Twitter ein Wortgefecht mit dem Grünen-Politiker Volker Beck. 140z hat diese Diskussion unter die Lupe genommen: Asyl oder kein Asyl, das ist hier die Frage!

Der Hintergrund:

Im Internet ist das Thema ein Dauerbrenner. Verschiedene Blogs beschäftigen sich damit – etwa das Muschelschloss-Blog oder auch blogs.faz.net.

Die Debatte um Asyl für Snowden ist also noch lange nicht beendet. „Gegen den Strom zu schwimmen ist beim Thema Snowden ziemlich unpopulär“, schreibt Petzold in seinem Kommentar. Und auch wenn er sich im Zoff mit Grünen-Politiker Beck ins „Off“ flüchtete, dürfte er es weiter tun – kontroverse Debatten garantiert.

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