„Wir haben einen offeneren Stil“: Piratin @afelia über das Verhältnis zwischen Politikern und Journalisten

Der neue Star in ihrer Partei sei sie, hat der Spiegel nach dem Piraten-Parteitag am vergangenen Wochenende geschrieben. Marina Weisband, die als @afelia twittert, ist politische Geschäftsführerin der Piraten, Studentin, Bloggerin, Künstlerin. Und tatsächlich scheint sie immer häufiger für ihre Partei zu sprechen. Kürzlich hat die 24-Jährige die Kölner Journalistenschule besucht und im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unter Drei“ den jungen Schreiberlingen erklärt, was sie und ihre Mitpiraten eigentlich so treiben.

Weil Unter Drei eigentlich bedeutet, dass nichts von dem Gesagten an die Öffentlichkeit dringen soll, hat sie uns nach der Gesprächsrunde ein sehr nettes Interview gegeben. Das erste, was sie darin erzählt: Diese Unter-Drei-Idee funktioniert mit den Piraten nur sehr eingeschränkt. „Geheimnisse sollte ich als Pirat nicht haben.“ Weisband mag es lieber transparent. Daraus leitet sie auch einen neuen Typ Politiker ab, der ehrlich sagen kann, was er denkt oder auch mal Unbedeutendes twittern darf. Und dazu passen soll dann auch der Journalismus, der nicht jede Piraten-interne Meinungsverschiedenheit zu einem alles zerstörenden Krieg aufblasen soll.

Außerdem erklärt die Piratin in dem Interview, was sie von einer Frauenquote hält, wie sich die junge Partei weiter entwickeln will und was sie wirklich noch zum Kentern bringen könnte.

18 Gedanken zu “„Wir haben einen offeneren Stil“: Piratin @afelia über das Verhältnis zwischen Politikern und Journalisten

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  10. Inhaltlich ist sie ganz spannend.
    Ihre Art finde ich furchtbar; ich empfinde sie nicht als authentisch.
    Neben generellen Erwartungen müssen sich die Piraten vor allem an ihren jüngsten Beschlüssen messen und bewerten lassen.

    Der Interviewer stellt die richtigen Fragen. Danke @jakobstruller

  11. Andreas, das sehe ich anders: ich habe Marina Weisband schon mal erlebt und finde sie eigentlich ziemlich authentisch; ich glaube sogar, dass mich das noch mehr überzeugt als einige ihrer Argumente etc.

    Meine Befürchtung wäre deswegen eher, dass sie ihre Authentizität im Politikbetrieb verliert – denn dort ist dei Fassade leider oft wichtiger als die Substanz dahinter. Ich würde mir wünschen, dass es den Piraten gelingt, das zu ändern.

    viele grüße.

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